Hörtest für Kinder, Babys und Erwachsene in München

Ihren Ohren im Fokus

Vom Neugeborenen Hörscreening bis zum Hörtest für Senioren – Wir helfen weiter

Gutes Hören ist eine wesentliche Grundlage für Kommunikation, Orientierung und Lebensqualität. Wenn Gespräche anstrengender werden, Geräusche gedämpft erscheinen oder ein Kind nicht altersgerecht auf Sprache reagiert, sollte das Hörvermögen fachärztlich überprüft werden. Denn Hörminderungen entwickeln sich nicht immer plötzlich – häufig entstehen sie schleichend und werden im Alltag erst spät bemerkt.

In unserem HNO-Zentrum in München bieten wir Ihnen eine strukturierte Gehördiagnostik mit modernen Hörtests. Dabei untersuchen wir nicht nur, ob eine Hörminderung vorliegt, sondern auch, welcher Bereich des Ohres betroffen ist: der äußere Gehörgang, das Mittelohr, das Innenohr oder die Weiterleitung der Hörreize.

Unser Ziel ist es, die Ursache Ihrer Beschwerden präzise einzuordnen und daraus die passende Behandlung abzuleiten – von der Entfernung eines Ohrenschmalzpfropfs über die Therapie einer Mittelohrbelüftungsstörung bis hin zur Hörgeräte-Verordnung oder weiterführenden Diagnostik.

Termin zur Gehördiagnostik

Hinweis! Wenn möglich, bringen Sie bitte folgendes zum Termin mit: Vorbefunde, vorhandene Hörgeräte, Medikamentenplan und bei Kindern das gelbe Untersuchungsheft, falls vorhanden.

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Wann ist ein Hörtest sinnvoll?

Ein Hörtest ist immer dann sinnvoll, wenn sich das Hörvermögen verändert, Gespräche schwerer verständlich werden oder Ohrbeschwerden auftreten. Auch bei Kindern und Babys kann eine frühzeitige Untersuchung entscheidend sein, da gutes Hören eng mit Sprachentwicklung, Aufmerksamkeit und sozialer Entwicklung verbunden ist.

Typische Gründe für eine Gehördiagnostik sind: 

  • nachlassendes Hörvermögen auf einem oder beiden Ohren

  • häufiges Nachfragen oder Schwierigkeiten beim Sprachverstehen

  • Druckgefühl, „Wattegefühl“ oder Ohrgeräusche
  • Verdacht auf Hörsturz oder akute Hörminderung
  • Tinnitus oder einseitige Ohrgeräusche
  • wiederkehrende Mittelohrentzündungen

  • Paukenerguss oder Belüftungsstörungen des Mittelohres

  • Kontrolle vor oder nach einer Hörgeräteversorgung

  • auffällige Sprachentwicklung bei Kindern

  • fehlende oder unklare Reaktion auf Geräusche bei Babys

Wichtig ist dabei die ärztliche Einordnung. Ein Hörtest liefert Messwerte – die Ursache der Hörminderung erkennen wir erst im Zusammenspiel mit der HNO-ärztlichen Untersuchung, Ihrer Krankengeschichte und den Beschwerden.

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Unsere Hörtests im Überblick

Je nach Alter, Beschwerdebild und Fragestellung kommen verschiedene Hörtests zum Einsatz. In unserer Praxis wählen wir die passende Untersuchung gezielt aus und erklären Ihnen die Ergebnisse verständlich.

Tonaudiometrie: Hörschwellen exakt bestimmen

Die Tonaudiometrie ist der klassische Hörtest bei Erwachsenen und älteren Kindern. Dabei werden Töne in verschiedenen Frequenzen und Lautstärken über Kopfhörer oder Knochenleitung angeboten. Sie geben an, sobald Sie einen Ton wahrnehmen.

So lässt sich erkennen, ab welcher Lautstärke bestimmte Tonhöhen gehört werden. Das Ergebnis zeigt uns, ob eine Hörminderung besteht und ob eher das Mittelohr, das Innenohr oder die Schallweiterleitung betroffen ist.

Die Tonaudiometrie ist besonders wichtig bei:
  • Verdacht auf Schwerhörigkeit
  • Hörsturz oder plötzlicher Hörminderung
  • altersbedingtem Hörverlust
  • Lärmschäden

  • Verlaufskontrollen

  • Vorbereitung einer Hörgeräteversorgung

Sprachaudiometrie: Verstehen im Alltag prüfen

Nicht nur das Hören von Tönen ist entscheidend, sondern vor allem das Verstehen von Sprache. Bei der Sprachaudiometrie prüfen wir, wie gut Wörter oder Zahlen bei unterschiedlicher Lautstärke verstanden werden.

Diese Untersuchung ist besonders hilfreich, wenn Patienten zwar Geräusche wahrnehmen, Sprache aber schlecht unterscheiden können – zum Beispiel in Gruppen, bei Hintergrundgeräuschen oder am Telefon.

Die Sprachaudiometrie unterstützt uns dabei, die alltagsrelevante Hörleistung einzuschätzen und eine mögliche Hörgeräteversorgung medizinisch zu begleiten.

Tympanometrie: Mittelohr und Trommelfell beurteilen

Die Tympanometrie misst die Beweglichkeit des Trommelfells und gibt Hinweise auf die Belüftung des Mittelohres. Sie ist schmerzfrei und dauert nur kurze Zeit.

Besonders häufig setzen wir diese Untersuchung bei Verdacht auf Paukenerguss, Tubenfunktionsstörung oder wiederkehrende Mittelohrentzündungen ein. Gerade bei Kindern ist die Tympanometrie ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik, weil Flüssigkeit hinter dem Trommelfell das Hören deutlich dämpfen kann.

Ohrmikroskopie: Blick auf Gehörgang und Trommelfell

Vor jedem Hörtest prüfen wir das Ohr fachärztlich. Mit der Ohrmikroskopie können wir den Gehörgang und das Trommelfell vergrößert betrachten. So erkennen wir zum Beispiel Ohrenschmalz, Entzündungen, Verletzungen, Flüssigkeit hinter dem Trommelfell oder andere Veränderungen.

Das ist wichtig, weil eine scheinbare Hörminderung manchmal durch gut behandelbare Ursachen entsteht – etwa durch einen Ohrenschmalzpfropf oder eine akute Entzündung des Gehörgangs.

objektive Hörtests

Zur weiterführenden Abklärung einer Hörminderung untersuchen wir gezielt das Innenohr und die angrenzenden Nervenbahnen. Mit speziellen Messverfahren überprüfen wir die Funktion der äußeren Haarzellen in der Hörschnecke sowie die Reizweiterleitung entlang des Hörnerven.

Das ist wichtig, um festzustellen, ob ein Hörverlust direkt im Innenohr entsteht oder ob die Signalverarbeitung im Bereich des Nervengewebes beeinträchtigt ist. So lässt sich die Ursache der Beschwerden gut eingrenzen und das weitere therapeutische Vorgehen sachgerecht planen.

Früh erkennen, sicher begleiten

Neugeborenen Hörscreening

Ein wichtiger Schritt für Sicherheit

Ein eigener Schwerpunkt unserer Praxis liegt auf der Hördiagnostik bei Babys und Kleinkindern. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist ein intaktes Gehör von zentraler Bedeutung für die weitere Entwicklung. Babys lernen Sprache, indem sie Stimmen, Geräusche und Sprachmelodien wahrnehmen. Bleibt eine Hörstörung unerkannt, kann sich das später auf die Sprachentwicklung und das Kommunikationsverhalten auswirken.

In unserem HNO-Zentrum München führen wir kindgerechte und schonende Hörtests durch, die auch bei sehr jungen Patienten möglich sind. Die Untersuchung ist schmerzfrei und wird in ruhiger Atmosphäre durchgeführt.

Wann sollten Babys zum Hörtest?

Ein Hörtest für Babys ist sinnvoll, wenn Eltern den Eindruck haben, dass ihr Kind nicht zuverlässig auf Geräusche, Stimmen oder Ansprache reagiert. Auch nach auffälligem Neugeborenen-Hörscreening, bei familiärer Vorbelastung, Frühgeburtlichkeit oder wiederkehrenden Mittelohrproblemen sollte das Gehör fachärztlich kontrolliert werden.

Nicht jede Auffälligkeit bedeutet automatisch eine bleibende Hörstörung. Oft liegen vorübergehende Ursachen vor, etwa Flüssigkeit im Mittelohr. Entscheidend ist eine frühe, ruhige und präzise Abklärung.

Typische Hinweise können sein:

  • fehlendes Erschrecken bei lauten Geräuschen

  • geringe Reaktion auf Stimmen

  • ausbleibende oder verzögerte Lautbildung

  • wiederholte Mittelohrentzündungen

  • Verdacht auf Paukenerguss

  • auffälliges Ergebnis im Hörscreening

Spielerisch und altersgerecht

Hörtests bei Kindern

Kinder können ihr Hörvermögen nicht immer zuverlässig beschreiben. Manche hören schlechter, wirken aber nur unaufmerksam, sprechen undeutlich oder reagieren verzögert. Deshalb ist eine kindgerechte Hördiagnostik besonders wichtig.

Je nach Alter nutzen wir unterschiedliche Verfahren – von objektiven Messungen bis zur Spielaudiometrie. Dabei wird der Hörtest so gestaltet, dass das Kind die Untersuchung als Aufgabe oder Spiel erlebt. Auf diese Weise erhalten wir zuverlässige Informationen, ohne das Kind zu überfordern.

Eine Abklärung ist besonders sinnvoll bei:

  • verzögerter Sprachentwicklung

  • undeutlicher Aussprache

  • häufigem Nachfragen

  • lauter Sprache oder sehr laut eingestellten Medien

  • Konzentrationsproblemen

  • wiederkehrenden Mittelohrentzündungen

  • Verdacht auf Paukenerguss

  • Schnarchen, Mundatmung oder vergrößerten Rachenmandeln

Gerade Paukenergüsse sind bei Kindern häufig und können das Hören deutlich beeinträchtigen. Wird das Problem rechtzeitig erkannt, lässt sich die weitere Entwicklung gezielt unterstützen.

Da Hörvermögen, Sprachentwicklung, Mittelohrgesundheit und kindliche Atemwege eng zusammenhängen, betrachten wir auffällige Hörbefunde bei Kindern immer im gesamten HNO-medizinischen Zusammenhang.

Hörtest bei Hörsturz, Tinnitus und akuten Ohrbeschwerden

Bei plötzlicher Hörminderung, Ohrgeräuschen oder einem Druckgefühl im Ohr sollte zeitnah ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Ein Hörtest hilft uns, das Ausmaß der Hörveränderung zu bestimmen und die passende Therapie einzuleiten.

Besonders bei einem möglichen Hörsturz ist schnelles Handeln wichtig. Typisch sind ein plötzlich vermindertes Hörvermögen, oft einseitig, begleitet von Ohrdruck, Tinnitus oder einem dumpfen Gefühl. In unserer Praxis kombinieren wir die Gehördiagnostik mit einer gründlichen HNO-ärztlichen Untersuchung, um andere Ursachen auszuschließen und die Behandlung gezielt zu planen.

Hörgeräte-Verordnung und Verlaufskontrolle

Wenn eine Hörminderung dauerhaft besteht, kann eine Hörgeräteversorgung sinnvoll sein. Die Entscheidung dafür basiert nicht allein auf dem subjektiven Eindruck, sondern auf einer präzisen Hörmessung und der medizinischen Bewertung.

Wir begleiten Sie bei der ärztlichen Abklärung, erstellen die notwendigen Befunde und arbeiten bei Bedarf mit erfahrenen Hörakustikern zusammen. Auch nach der Anpassung von Hörgeräten sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll, um den Verlauf zu beurteilen und sicherzustellen, dass die Versorgung im Alltag gut funktioniert.

Ablauf eines Hörtests in unserer Praxis

Eine gute Gehördiagnostik beginnt mit einem persönlichen Gespräch. Wir fragen nach Ihren Beschwerden, dem zeitlichen Verlauf, beruflicher Lärmbelastung, Ohrinfekten, Vorerkrankungen, Medikamenten und möglichen Begleitsymptomen wie Schwindel oder Tinnitus.

Der Ablauf in unserer Praxis:

  • Anamnese:
    Wir besprechen Ihre Beschwerden und mögliche Auslöser.

  • Ohrmikroskopie:
    Wir untersuchen Gehörgang und Trommelfell.

  • Auswahl des Hörtests:
    Je nach Fragestellung wählen wir das passende Verfahren.

  • Durchführung der Messung:
    Die Untersuchung erfolgt ruhig, strukturiert und altersgerecht.

  • Auswertung:
    Wir erklären Ihnen die Ergebnisse verständlich.

  • Therapieplanung:
    Gemeinsam besprechen wir die nächsten Schritte.

Bei Babys und Kindern nehmen wir uns besonders viel Zeit, um die Untersuchung behutsam und möglichst stressfrei zu gestalten.

Kontrolltermine oder akute Beschwerden?

Gehördiagnostik bei Dr. med. Adam Chaker & Kollegen

In unserem HNO-Zentrum in München verbinden wir moderne technische Diagnostik mit fachärztlicher Erfahrung und einer persönlichen Beratung. Wir betrachten Hörprobleme nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten HNO-Bereich – vom äußeren Ohr über das Mittelohr bis zu Nase, Rachen und Atemwegen.

Ob akute Beschwerden, schleichende Schwerhörigkeit, Tinnitus, Hörkontrolle bei Kindern oder Hörtest für Babys: Wir nehmen Ihre Beobachtungen ernst, erklären die Ergebnisse verständlich und entwickeln ein Behandlungskonzept, das zu Ihrer Situation passt.

Kontakt und Termin für einen Hörtest in München

Sie bemerken eine Hörminderung, leiden unter Ohrdruck oder möchten das Gehör Ihres Kindes überprüfen lassen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserem HNO-Zentrum in München. Wir führen den passenden Hörtest durch und beraten Sie ausführlich zu den weiteren Schritten.

Kontakt und Termin im HNO-Zentrum München

Sie möchten einen Termin vereinbaren oder haben Fragen zu unseren Leistungen?
Gerne sind wir für Sie da. Kontaktieren Sie unser HNO-Zentrum in München telefonisch oder per E-Mail. Für eine schnelle und unkomplizierte Terminvereinbarung können Sie auch unsere Online-Terminbuchung nutzen. Bringen Sie bei Bedarf erforderliche Dokumente wie bspw einen Impfpass, Vorbefunde und Bilder mit.

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81369 München

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