Allergietests in München
Moderne Allergiediagnostik bei Symptomen an Nase, Augen, Atemwegen und Haut
Eine Allergie entsteht, wenn der Körper auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt überempfindlich reagiert. Für betroffene Patienten ist dabei oft nicht sofort erkennbar, welcher Auslöser hinter den Beschwerden steckt. Mal treten die Symptome nur zu bestimmten Jahreszeiten auf, mal ganzjährig – und nicht selten ähneln sie einem Infekt, einer chronischen Schleimhautentzündung oder einer Reizung der Atemwege.
In unserem HNO-Zentrum München gehen wir diesen Beschwerden mit einer strukturierten allergologischen Diagnostik auf den Grund. Verschiedene Allergietests helfen uns dabei, wichtige Informationen über mögliche Auslöser zu gewinnen und das Ergebnis medizinisch einzuordnen. Entscheidend ist für uns nicht nur der einzelne Test, sondern das Zusammenspiel aus Ihren Symptomen, der Reaktion Ihres Körpers und dem ärztlichen Befund.
Als HNO-ärztliche Praxis mit allergologischem Schwerpunkt betrachten wir Allergien besonders dort, wo sie häufig spürbar werden: an Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen, Ohren, Augen und Atemwegen. Auf dieser Grundlage erhalten Sie von uns eine persönliche Beratung und ein Behandlungskonzept, das zu Ihrer Allergie, Ihrem Alltag und Ihrer gesundheitlichen Situation passt.
Telefon: 089 72 32 252
E-Mail: praxis@hno-zentrum.net
Hinweis! Bitte bringen Sie, sollten zusätzliche Informationen notwendig sein, folgendes mit: Vorbefunde, Allergiepass, Medikamentenplan und Informationen zu Ihren Symptomen.
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Wann ist ein Allergietest sinnvoll?
Ein Allergietest ist immer dann sinnvoll, wenn Beschwerden regelmäßig auftreten, saisonal wiederkehren oder in bestimmten Situationen stärker werden. Viele Patienten bemerken ihre Symptome im Frühjahr oder Sommer, wenn Pollen fliegen. Andere leiden das ganze Jahr über unter einer verstopften Nase, morgendlichem Niesen oder gereizten Atemwegen – häufig ausgelöst durch Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze.
Typische Symptome, die wir in unserer Praxis abklären:
Wichtig ist die ärztliche Einordnung durch unsere Spezialisten: Ein positives Testergebnis bedeutet nicht automatisch, dass eine behandlungsbedürftige Allergie vorliegt. Entscheidend ist, ob das Ergebnis zu Ihren Symptomen, dem zeitlichen Verlauf und der Reaktion Ihres Körpers passt. Deshalb verbinden wir jeden Test mit einem ausführlichen Gespräch, einer HNO-ärztlichen Untersuchung und einer individuellen Beratung.
Welche Untersuchung passt zu Ihren Beschwerden?
Es gibt nicht den einen Allergietest für alle Patienten. Je nach Beschwerdebild kommen verschiedene Tests infrage. Wir wählen das geeignete Verfahren gezielt aus und erklären Ihnen vorab, welche Informationen der jeweilige Test liefern kann.
Pricktest: Der klassische Test bei Soforttyp-Allergien
Der Pricktest gehört zu den wichtigsten Allergietests bei Verdacht auf eine Allergie vom Soforttyp. Dazu zählen zum Beispiel Pollenallergien, Hausstaubmilbenallergien, Tierhaarallergien, Schimmelpilzallergien und bestimmte Nahrungsmittelallergien.
Bei diesem Test werden kleine Mengen standardisierter Allergenlösungen auf die Haut aufgetragen und oberflächlich eingebracht. Nach kurzer Zeit beurteilt der Arzt, ob der Körper lokal reagiert – etwa mit einer Quaddel, Rötung oder Juckreiz. Das Ergebnis zeigt, ob eine Sensibilisierung gegen bestimmte Allergene vorliegt.
Typische Testallergene:
Pollen, Gräser, Bäume, Kräuter, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze und ausgewählte Nahrungsmittel.
Bluttest: Allergie-Informationen über spezifische IgE-Antikörper
Ein Bluttest kann die Diagnostik ergänzen oder in bestimmten Fällen den Hauttest ersetzen. Dabei wird untersucht, ob im Blut spezifische IgE-Antikörper gegen bestimmte Allergene nachweisbar sind.
Dieser Test ist besonders hilfreich, wenn ein Hauttest nicht möglich oder nur eingeschränkt aussagekräftig ist – zum Beispiel bei bestimmten Hauterkrankungen, starker Medikamenteneinnahme oder unklaren Testergebnissen. Auch bei komplexeren allergologischen Fragestellungen kann die Labordiagnostik zusätzliche Informationen liefern.
Typische Einsatzbereiche:
unklare Allergiesymptome, Abklärung von Inhalationsallergien, Verdacht auf Nahrungsmittelallergien, Verlaufskontrollen oder weiterführende allergologische Fragestellungen.
Intrakutantest: Erweiterte Diagnostik bei speziellen Fragestellungen
Der Intrakutantest ist empfindlicher als der klassische Pricktest und wird nicht routinemäßig bei jeder Allergie eingesetzt. Er kommt vor allem dann infrage, wenn trotz unauffälligem Pricktest weiterhin ein begründeter Verdacht besteht.
Dabei wird eine stark verdünnte Testlösung oberflächlich in die Haut eingebracht. Anschließend beurteilt der Arzt, ob und wie der Körper reagiert. Wir entscheiden im Einzelfall, ob dieser Test medizinisch sinnvoll und sicher durchführbar ist.
Epikutantest: Test bei Verdacht auf Kontaktallergien
Bei Verdacht auf eine Kontaktallergie kann ein Epikutantest sinnvoll sein. Kontaktallergien entstehen häufig durch Stoffe, die über die Haut auf den Körper einwirken – zum Beispiel Duftstoffe, Konservierungsmittel, Metalle, Kosmetika oder berufliche Kontaktstoffe.
Beim Epikutantest werden verschiedene Testsubstanzen mit speziellen Pflastern auf die Haut aufgebracht. Da Kontaktallergien häufig verzögert auftreten, erfolgt die Auswertung nicht sofort, sondern über mehrere Ablesetermine.
Typische Beschwerden:
wiederkehrende Ekzeme, Hautreizungen, Juckreiz, Rötungen oder unklare Reaktionen nach Kontakt mit bestimmten Materialien oder Pflegeprodukten.
Nasaler Provokationstest: Ergebnis gezielt an der Nasenschleimhaut überprüfen
Manchmal passen Symptome, Hauttest und Bluttest nicht eindeutig zusammen. In solchen Fällen kann ein Provokationstest zusätzliche Informationen liefern. In der HNO-Allergologie ist vor allem die nasale Provokation relevant.
Dabei wird ein verdächtiges Allergen kontrolliert an der Nasenschleimhaut getestet. So lässt sich prüfen, ob der Körper genau dort reagiert, wo die Beschwerden auftreten. Dieser Test kann besonders hilfreich sein, wenn eine Allergie in den oberen Atemwegen vermutet wird, das bisherige Ergebnis aber nicht eindeutig ist.

Allergietests bei Heuschnupfen und Pollenallergie
Heuschnupfen zählt zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Typisch sind saisonale Symptome wie Niesen, laufende Nase, verstopfte Nase, Augenjucken oder Hustenreiz. Je nach Jahreszeit können unterschiedliche Pollen verantwortlich sein – etwa Baum-, Gräser- oder Kräuterpollen.
In unserer Praxis testen wir gezielt auf relevante Pollenallergene und ordnen das Ergebnis gemeinsam mit Ihren Beschwerden ein. Dabei achten wir darauf, ob Ihre Symptome zum Pollenflug, zur Jahreszeit und zur Reaktion Ihres Körpers passen.
Auf Grundlage dieser Informationen entwickeln wir eine passende Behandlung. Dazu gehören antiallergische Medikamente, lokale Nasensprays, Augentropfen und bei geeigneter Indikation eine spezifische Immuntherapie.
Allergietests bei Hausstaub, Tierhaaren und Schimmelpilzen
Nicht jede Allergie tritt nur saisonal auf. Viele Patienten leiden ganzjährig unter Beschwerden. Häufige Auslöser sind Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze.
Mit verschiedenen Tests prüfen wir in unserem HNO-Zentrum in München, ob Ihr Körper auf diese Allergene sensibilisiert ist. Anschließend erhalten Sie von uns eine verständliche Beratung, welche Maßnahmen im Alltag sinnvoll sind – von der Reduktion der Allergenbelastung bis zur medikamentösen oder immunologischen Therapie.
Hinweise auf eine ganzjährige Allergie können sein:

Allergietests bei chronischer Rhinosinusitis und Nasenpolypen
Allergien können chronische Entzündungen der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen verstärken. Gerade bei wiederkehrender Sinusitis, chronischer Rhinosinusitis oder Nasenpolypen ist eine allergologische Abklärung häufig ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.
Als HNO-Praxis betrachten wir nicht nur den Allergietest selbst. Wir untersuchen die Nase und Nasennebenhöhlen endoskopisch, beurteilen die Schleimhäute und bringen die Ergebnisse der Allergietests mit dem klinischen Befund zusammen.
So erhalten wir ein vollständigeres Bild: Sind die Beschwerden allergisch bedingt, entzündlich, anatomisch oder durch verschiedene Faktoren ausgelöst? Diese Einordnung ist entscheidend für eine wirksame Therapie.

Ablauf eines Allergietests in unserer Praxis
Eine gute Allergiediagnostik beginnt mit einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch. Wir möchten wissen, wann Ihre Symptome auftreten, wie lange sie bestehen, ob sie saisonal oder ganzjährig vorkommen und welche Situationen die Beschwerden verstärken.
Der Ablauf in unserer Praxis:
Hinweis! Bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab. Manche Präparate, insbesondere Antihistaminika, können das Ergebnis bestimmter Hauttests beeinflussen. Wir informieren Sie vorab, was für Ihren Termin wichtig ist.
Vom Ergebnis zur passenden Therapie
Das Ergebnis eines Allergietests ist der Ausgangspunkt für die weitere Behandlung. Entscheidend ist, welche Beschwerden Sie haben, wie stark Ihr Körper reagiert und welche Allergene im Alltag tatsächlich relevant sind.
Unser Ziel ist es, Ihre Symptome langfristig zu kontrollieren, Entzündungen der Atemwege zu reduzieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern.
Je nach Befund kommen verschiedene Therapieansätze infrage:

Allergiediagnostik bei Dr. med. Adam Chaker & Kollegen
Dr. med. Adam Chaker verbindet langjährige klinische Erfahrung aus der universitären Medizin mit einem besonderen Schwerpunkt in der Allergologie und immunologischen Atemwegserkrankungen. In unserem HNO-Zentrum München profitieren Sie von einer Diagnostik, die verschiedene Tests, ärztliche Erfahrung und eine individuelle Beratung miteinander verbindet.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, erklären Ihnen die Ergebnisse verständlich und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein Behandlungskonzept, das zu Ihrer Allergie, Ihrem Körper und Ihrem Alltag passt.
Sie möchten einen Termin vereinbaren oder haben Fragen zu unseren Leistungen?
Gerne sind wir für Sie da. Kontaktieren Sie unser HNO-Zentrum in München telefonisch oder per E-Mail. Für eine schnelle und unkomplizierte Terminvereinbarung können Sie auch unsere Online-Terminbuchung nutzen. Bringen Sie bei Bedarf erforderliche Dokumente wie bspw einen Impfpass, Vorbefunde und Bilder mit.
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